Neugierig, was die Texaner zur Zweihundertjahrfeier gegessen haben. Ich habe ein altes Exemplar der Dallas Morning News ausgegraben.
Es war 1976. Zweihundert Jahre Land. Die Herausgeber wollten, dass die Leser in Nordtexas ihr Bestes geben. Anregung? Schweinekoteletts. Allerdings nicht irgendwelche Schweinekoteletts.
Sie mussten schick sein. Glasiert. Mit Kirschen.
Kirschen?
Ich blinzelte, als ich den Ausschnitt sah. Es ist nicht gerade ein regionales Grundnahrungsmittel. Schweinefleisch braucht normalerweise Zwiebeln. Oder grillen. Kein Obst. Keine saure Frucht. Doch hier war es. Tinte auf Papier. Ein Gebot der Süße gegen herzhaftes Fleisch.
Sie betrachten eine Himbeerglasur und denken an ein Sommerdessert. Dann kombinieren Sie es mit in Salzlake getränktem Schweinefleisch und die Logik schnappt. Im besten Sinne. Die Säure zerschneidet das Fett. Der Zucker bleibt am Saibling haften.
Warum ignorieren wir die Geschichte so sehr?
Wir denken, dass altes Essen langweilig ist. Das ist es nicht. Es ist einfach ungewohnt. Das Himbeer-Ingwer-Ding auf Ihrem schicken Brunch-Teller? Es hat seine Wurzeln in genau diesen seltsamen Paarungen. Menschen machten immer seltsame Dinge mit Fleisch, wenn sie angeben wollten.
Das Rezept hat überlebt. Meistens. Ich habe es optimiert. Himbeeren wirken manchmal besser als Kirschen. Weniger bitter. Aber der Geist ist derselbe. Süße Hitze. Tang. Salz.
Iss die Geschichte. Lesen Sie es nicht einfach.




































