US-Frauenhockeyteam geht inmitten eines historischen Sieges auf Trumps Äußerungen ein

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Die US-amerikanische Frauen-Olympia-Eishockeymannschaft hat öffentlich auf einen Witz reagiert, den der frühere Präsident Donald Trump nach ihrem Goldmedaillen-Auftritt bei den Cortina-Spielen in Mailand gemacht hatte. Während Trump der Männermannschaft zu ihrem eigenen Sieg gratulierte, machte er eine Bemerkung darüber, dass er auch die Frauenmannschaft ins Weiße Haus einladen sollte, und deutete an, dass ihm sonst ein Amtsenthebungsverfahren drohe.

Der Kontext: Das Damenteam sicherte sich einen dominanten Sieg und setzte sich auf dem Weg zur Goldmedaille mit 33:2 gegen die Gegner durch. Dieser Sieg machte die Mailänder Cortina-Spiele zusammen mit anderen amerikanischen Erfolgen zu einem Meilenstein für US-Athleten. Die Eishockeymannschaften der Männer und Frauen erlebten einen historischen Moment, als sie zum ersten Mal in der Geschichte der USA bei denselben Olympischen Spielen Goldmedaillen gewannen.

Mannschaftskapitänin Hilary Knight bezeichnete den Witz als „geschmacklos“, betonte jedoch die Notwendigkeit, sich auf ihre Erfolge zu konzentrieren. „Die Art und Weise, wie Frauen repräsentiert werden … zeigt, wie Frauen für ihre erstaunlichen Leistungen gewürdigt werden sollten“, erklärte sie zusammen mit ihren Teamkolleginnen Alex Carpenter, Hannah Bilka und Cayla Barnes.

Die Folgen: Während die Herrenmannschaft das Weiße Haus besuchte und bei McDonald’s bedient wurde, verhinderten logistische Probleme aufgrund eines Schneesturms zunächst die Teilnahme der Damenmannschaft. Trump kündigte später an, dass sie dennoch eingeladen würden. Einige Spieler, darunter Jeremy Swayman aus der Herrenmannschaft, äußerten ihr Bedauern darüber, wie dieser Moment wahrgenommen wurde. Jack Hughes, der den Siegtreffer für die Herrenmannschaft erzielte, bekräftigte den gegenseitigen Respekt zwischen beiden Teams.

Das Gesamtbild: Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Anerkennung von Frauensportarten und -leistungen. Obwohl die USA insgesamt 12 Goldmedaillen gewannen und Frauen zu acht beitrugen, werden ihre Leistungen oft überschattet oder als zweitrangig behandelt. Der Erfolg der Eishockey-Frauenmannschaft in Mailand Cortina unterstreicht die Notwendigkeit konsequenter Unterstützung und Anerkennung.

Es ist geplant, dass das Team zurückkehrt, um für den Seattle Torrent der Professional Women’s Hockey League zu spielen, mit einem möglichen Besuch im Weißen Haus im späten Frühjahr. Knight schloss: „Ich möchte, dass das Vermächtnis dieses Teams in Erinnerung bleibt“, und betonte, dass ihre Leistung ohne Ablenkung gefeiert werden sollte.